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24. Juni 2023
feierliche Eröffnung 

Zum Einweihungsfest laden wir unsere Schönstattbewegung, unsere Freunde, Bekannten und Sympathisanten von nah und fern ein. Wir laden ein zum Gottesdienst, zum Feiern und zur Jause.

30. Oktober 2022
„Die Tore der Heiligen Stadt öffnen sich“ 

Der 30. Oktober 2022, ein Freudentag für die österreichische Schönstattbewegung. Das Heiligtum in Schönstatt am Kahlenberg feiert seinen 40. Geburtstag, das allein wäre schon Anlass genug für ein Fest, aber es gibt noch etwas viel Größeres zu feiern. Das neue Schönstattzentrum ist zu einem modernen Bildungshaus geworden und konnte von der Schönstattbewegung bezogen werden.

In den letzten Tagen und Nächten wurde noch kräftig gearbeitet, vieles was unmöglich schien wurde möglich. Mehr als 350 Schönstätter aus ganz Österreich sind hierher auf den Kahlenberg gekommen, um das neue Haus zu sehen, es in Besitz zu nehmen und der Gottesmutter zu danken. Zusätzlich verfolgen etliche zu Hause die Live-Übertragung des Festes.

Das nebelige Herbstwetter stört an diesem Tag niemanden. Die Feier kann ja im großen neuen Saal stattfinden. Und alle passen locker hinein. In den Gesichtern spiegelt sich die große Freude und das Staunen. Es ist wirklich unwahrscheinlich schön und geräumig geworden. Und das Highlight: Egal, ob man sich im Vortragssaal, im Speisesaal, im Foyer, im Bistro oder im wunderschönen neuen Shop befindet: überall hat man Blickkontakt zum Heiligtum der Gottesmutter.

So beginnt auch die Feier, wie könnte es anders sein, im Heiligtum mit dem Feuer der Jugend, die ihre Anliegen und Sehnsüchte für ein Schönstatt der Zukunft zur Gottesmutter bringen und der Segnung des Grundsteinsymbols, das anschließend im neuen Haus angebracht wird. Dieses Grundsteinsymbol stellt die Heilige Stadt, das Ideal der Österreichischen Schönstattbewegung, auf besondere Weise dar. Es besteht aus vielen kleinen Häusern, die aus Kruggaben gebaut sind. Viele Schönstätter haben in den letzten Monaten ihre Opfer speziell für das neue Schönstattzentrum gesammelt und damit symbolisch kleine Holzhäuser verziert. Daraus hat der Tischler und Künstler Erich Mölzer das Grundsteinsymbol zusammengebaut und im Foyer des Hauses angebracht. So bietet sich dem Besucher gleich beim Betreten des Hauses ein wunderschöner Anblick.

Freude und Dankbarkeit

An einem Tag wie diesen ist natürlich die Freude riesengroß. Seit 15 Jahren träumt man hier von der Modernisierung und Erweiterung des Schönstattzentrums. Und jetzt ist es so weit. Die Dankbarkeit ist ebenso groß, vor allem die Dankbarkeit über die Marienschwestern, die hier Geld investieren und die während der gesamten Bauzeit unter teils widrigen Umständen die Stellung gehalten haben. Natürlich gebührt der Dank auch den vielen Helfern, die in zahlreichen Arbeitseinsätzen unentgeltlich mitgeholfen haben. Und der große Dank gilt der Gottesmutter, die von hier aus seit 40 Jahren spürbar wirkt, und die auch während der Bauzeit immer wieder als Knotenlöserin tätig war. In der Festmesse wird aller Dank zusammengefasst Gott übergeben.

Ein Kentenich-Zentrum

Ein großartiges neues Haus, das ganz viele Möglichkeiten bietet, braucht auch ein Wofür, einen besonderen Verwendungszweck. Die Bewegungsleitung Ingeborg und Richard Sickinger haben in den vergangenen Monaten Vorschläge aus der Bewegung gesammelt, was von diesem Ort ausgehen soll. Viele Ideen sind zusammen gekommen, die jetzt auf die Umsetzung warten.

Alle diese Ideen haben gemeinsam: es soll um Pater Kentenich gehen. Er hat eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Eine Sicht, die der moderne Mensch braucht, um in der heutigen Zeit bestehen zu können. Darum soll das neue Schönstattzentrum vor allem ein Kentenich-Zentrum werden. Ehepaar Sickinger spricht von einer 3-fachen Intention: ein Kentenich-Forschungszentrum, wo erforscht wird, wie er mit seiner Pädagogik uns heutigen Menschen weiterhelfen kann, ein Kentenich-Gründungszentrum, wo viele neue Initiativen und Projekte entstehen und ein Zentrum, wo man Pater Kentenich als Vater erleben kann.

Jetzt geht’s richtig los

Das große neue Schönstattzentrum mit Leben zu füllen, ist jetzt Auftrag für die gesamte Bewegung. Gemeinsam mit der Gottesmutter lassen sich sicher viele der Ideen zu konkreten Projekten machen.  Ein großes Haus braucht eine große Bewegung. An diesem 30. Oktober 2022 war die Aufbruchsstimmung spürbar. Das Wachstum kann beginnen. Jetzt geht’s richtig los!

Martin Schiffl

Fotos © Martin Kräftner

Fotos ©Felix Mayer

Fotos ©Simon Pilshofer

 Rückblick
Grundstein-Segnung

18. März 2022

Wegen den noch geltenden Pandemievorschriften konnten nur etwa 20 Personen in Präsenz im Heiligtum an der abendlichen Feier teilnehmen, doch es gab 100 Bildschrim-Zuschaltungen, meist mit mehreren Personen.
Nach der Begrüßung durch Sr. M. Gabrijele, Leiterin des Schönstattzentrums Wien-Kahlenberg, stellte Sr. M. Siglinde als Vertretung der Provinzleitung der Schönstätter Marienschwestern in ihrem Grußwort den Zusammenhang zwischen dem Haus und dem Heiligtum heraus.

P. Felix segnete den Grundstein, den Erich Mölzer in liebevoller Meisterarbeit aus mehr als 20 verschiedenen Hölzern angefertigt hat. Das Motiv der Heiligen Stadt, wie es der Grundstein des Heiligtums zeigt, wird so neu lebendig. Zusammen mit den kleinen Holzhäuschen der Initiative „Mit mir entsteht Heilige Stadt“ wird dieser besondere Grundstein als Holz im Eingang des neuen Hauses vom geistlichen Leben der österreichischen Schönstatt-Bewegung Zeugnis geben.

Ingeborg und Richard Sickinger, Leiter der österreichischen Schönstatt-Bewegung, schenkten uns inspirierende Gedanken und gaben eine erste Auswertung einer Umfrage der letzten Wochen. Die erste der drei Fragen lautete: Was bedeutet dieser Ort Schönstatt am Kahlenberg für mich? Die Antworten lassen sich so zusammenfassen:

  • Ein Ort des Willkommenseins!
  • Ein Ort der Geborgenheit, der Heimat, der Sicherheit, der Entspannung, der Ruhe
  • Ein Ort des Wachstums
  • Ein Ort des Neubeginns

Bis zum 18. Oktober wandert das Grundstein-Symbol durch alle Bundesländer. Wer es aufnehmen möchte, kann sich bei Frau Susi Mitter (susi.mitter[at]schoenstatt.at) melden.

 

Rückblick Spatenstich
27. Sep. 2020

Unser Schönstattzentrum, in dem so viel Liebe, persönlicher Einsatz und Herzblut unserer Vorgängergeneration steckt, ist für die Bewegung zu klein geworden, die Gebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Bildungshaus.

Jetzt haben die langjährigen Überlegungen und Vorbereitungsarbeiten für eine Vergrößerung und Erneuerung einen feierlichen Abschluss gefunden; mit dem Spatenstich für den Neubau geht es jetzt wirklich los.

Die Schönstätter können wirklich gut feiern. Und der Himmel spielt mit: Ein würdiges Dankes- und Freudenfest an einem zwischen mehreren Schlechtwetter-Tagen eingebetteten Sonntag mit strahlendem Sonnenschein. Beste Stimmung trotz genauer Einhaltung der Corona-Vorsorgemaßnahmen. Ein großes Dankeschön an das Organisationsteam!

Unter der Moderation von Fam. Schulz aus dem für die Organisation verantwortlichen Leitungsteam der Wiener Familienbewegung dann starke Worte von wichtigen Personen:

Sr. M. Gabrijele, die Leiterin des Bildungshauses freut sich, dass es endlich einen sichtbaren Beginn gibt und bedankt sich herzlich beim Projektteam.
Sr. M. Siglinde, die Vertreterin der Schwesternprovinz die das Zentrum und die finanzielle Hauptlast für den Neubau trägt, spricht davon, dass Gott das Bildungszentrum hier bei uns braucht, um Menschen an sich zu ziehen.

Martina und Bruno Mucha, die Leiter des Landespräsidiums der Österreichischen Schönstattbewegung, fragen uns, ob wir den lieben Gott spüren, der sich diesen Platz ausgesucht hat. Alle, die hier herkommen, sollen die Herrlichkeit Gottes sehen.

Auch ein Vertreter der Stadtgemeinde Klosterneuburg, auf deren Gemeindegebiet unser Zentrum liegt, ist gekommen: DDr. Holger Herbrüggen freut sich, dass von hier aus Bildung vermittelt wird, bei der Gott im Zentrum steht und wünscht Gottes Segen für den Bau.

Unsere Bewegungsleiter Ingeborg und Richard Sickinger sehen sich als Vertreter einer Community von Menschen, die an sich arbeiten, um von innen zu wachsen und auf ihre originelle Art glaubwürdig in der Welt wirken. Das Schönstattzentrum am Kahlenberg ist Hauptstadt eines neuen christlichen Aufbruchs in unserer Zeit und eine Heilige Stadt, wo Menschen  ein Stück Himmel erleben. Sie schließen mit einem von Herzen kommenden Dank an die Marienschwestern und den Projektleiter.

Bruno Mucha schlüpft dann in seine Rolle als Projektleiter und erklärt an Ort und Stelle die Funktionen des neuen Gebäudes. An den mit Signalschnüren gekennzeichneten künftigen Außenwände sieht man die beeindruckenden Ausmaße.

Dann kommt es zum eigentlichen Spatenstich: Zuerst Sr. M. Siglinde – Provinzleitung – und Sr. M. Gabrijele als Bauherrin, danach dürfen alle Ehrengäste und alle, die in Schönstatt eine Leitungsfunktion haben, der Reihe nach mit den vorbereiteten beiden Spaten ‑ mit Gummihandschuhen ‑ ans Werk gehen.

Bei der Festmesse spricht P. Felix von der großen Sehnsucht, die Kraft gibt eine Lieblingsidee zu verwirklichen. Eine Sehnsucht von uns nach einem Ort, wo eine neue Art von Bildung vermittelt wird, bei der man die Nähe Gottes spürt, wo die Herzen von Menschen untereinander und mit der Gottesmutter verbunden werden. Und von der Sehnsucht der Muttergottes nach Menschen, die sich innerlich bewegen lassen, die selber zu einem Haus werden, wo das göttliche Leben spürbar und sichtbar wird.

Dann viel Freude am neuen Aufbruch und aneinander bei einer Agape vor dem Heiligtum untermalt mit Ziehharmonikamusik von Sr. M. Siglinde.

Sehen Sie hier die Videoaufzeichnung der Veranstaltung: